Gaspreisentwicklung
Erdgas ist ein endlicher Rohstoff, das heißt, dass er mit voranschreitender Zeit immer knapper wird und irgendwann erschöpft sein wird. Die Verknappung führt daher in der Marktwirtschaft zwangsweise zu steigenden Preise, da die Nachfrage gleich bleiben wird, wenn nicht sogar steigen wird, und der Rohstoff Erdgas stetig sinkt. Neusten Erkenntnissen zufolge entkoppelt sich der Ölpreis zunehmend vom Gaspreis und wirkt somit nicht mehr wie zuvor auf den Gaspreis ein. Eines bleibt jedoch, trotz des positiven Resultats schreitet die Verknappung des Erdgas voran und die Gasvorkommen verringert sich.
Ein weiterer Indikator ist die vermeintliche oligopole Stellung, viele Nachfrager wenige Anbieter, der großen Energiekonzerne. Die Regulierung dieses Bereichs der Wirtschaft durch den Staat gelingt unterdessen nur zum großen Teil erfolgreich, da Pläne zur Entschärfung dieser Stellung vom Kartellamt publiziert und ausgeführt worden sind. Ferner ist der Faktor der nicht vorhandene Autarkie bezüglich des Gases signifikant, da infolgedessen Unmengen an Gas importiert werden müssen, was eine Koppelung der Preise an die Importländer nach sich zieht. Diese Kopplung kann auch dazu führen, dass schlagartig die Preise nach oben schnellen können, da die Erdgas-Exporte eines Landes nach Deutschlands eingestellt werden. Im Moment ist dies aber eher unwahrscheinlich.
Des Weiteren wirkt eine Finanzkrise und die Erschließung neuer Erdgasfelder einem zu exorbitant steigenden Gaspreis entgegen. Die Verhinderung kann durch diesen Faktor jedoch nicht herbeigeführt werden.